Einweihung des Rathausplatzes

Der Neue

hat am Sonntag seinen offiziellen Namen in einer bewegenden Feierstunde erhalten. Die Gemeinderäte hatten im Frühjahr beschlossen dem neuen Platz, der sich an das Rathaus anschließt, seinen natürlichen, durch die Lage vorgegebenen Namen zu geben: Rathausplatz.

So wurde nun am vergangenen Sonntag, den 22. Juni 2008, die offizielle „Taufe“ vollzogen und das Schild seines Namens durch die Weinprinzessin Melissa I. und durch Ortsbürgermeister Hartmut Doppler feierlich enthüllt.
In seiner Ansprache betonte Hartmut Doppler mit dem historischen Rathaus von 1590, dem Hauses der ersten Schule von 1767, der alten Schule von 1881 und dem ehemaligen Lehrerwohnhaus von 1914 habe Essingen ein erstes attraktives Projekt im Rahmen der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung geschaffen.

Zuvor aber hielten die Pfarrer Johannes Klaka und Richard Hackländer einen ökumenischen Gottesdienst, unterstützt durch die wirklich hervorragenden Darbietungen des Männergesangvereins. Pfarrer Hackländer bemühte in der Schriftlesung ein Wort aus der Offenbarung des Johannes: 21,1-4: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden und das Meer war nicht mehr da.“

Starke, nachhallende Worte für einen neuen Platz. Neben anderen Bibel- und literarischen Zitaten, sollten sie auch die immaterielle, die spirituelle Bedeutung dieses Ortes der Begegnung erhellen. Richard Hackländer äußerte die Hoffnung und den Wunsch, dass nach einem Worte des Propheten Sacharja nicht nur alte Männer den Platz bevölkern werden, sondern auch die Jugend gemeinsam mit den Alten ins Gespräch kommen möge.


Landrätin Theresia Riedmaier und Bürgermeister Wassyl brachten ihre besonderen Wünsche für diesen Platz. Selbstverständlich wies Frau Riedmaier auch bei dieser Gelegenheit auf die für sie besondere Bedeutung Essingens als erste Heimat außerhalb Bayerns hin. Man sieht ihr diese Bedeutung auch an. Dafür wird sie sehr von den EssingerInnen geschätzt und man freut sich auf ihr Kommen.


Dipl. Ingenieur Kettering vom Planungsbüro Bachtler und Böhme brachte ebenfalls Glückwünsche und betonte der Redaktion gegenüber auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Es sei alles glatt gegangen, keine Schwierigkeiten beim Bau, wie wenn der Essinger Wettergott auch beim Bauen seine Hand im Spiel gehabt hätte.

Kinder des Kindergartens und der Grundschule sangen und führten kleine Geschichten vor, die sie unter Leitung von Frau Amos, Frau Maul und Frau Partenheimer sowie der Leiterin der Grundschule, Frau Bretz, und Frau Probst eingeübt hatten.

Sehr interessant war auch die Fotoausstellung der beiden Ratsmitglieder Erich Zöller und Günter Stadler im 5. Schulsaal, die in großformatigen Aufnahmen die Geschichte vom Altbestand bis zum fertigen Platz aufzeigte. Wir hoffen, diese in Zusammenarbeit mit den beiden Herren auf Unser-Essingen.de zeigen zu können.

Zum Abschluss der Einweihungsfeier verabschiedete Ortsbürgermeister Hartmut Doppler nach 22 jähriger erfolgreicher Tätigkeit den Gemeindebediensteten Klaus Thomas in die Ruhephase der Altersteilzeit. Doppler sprach ihm Dank und Anerkennung aus für seinen stets vorbildlichen Einsatz, seine immer spürbare Verantwortungsbereitschaft und für den Aufbau und die Einrichtung des Bauhofes samt aller Maschinen und Geräte. Anschließend wurde Thomas´ Nachfolger, Wolfgang Doppler, vorgestellt.

Für die einmalige swingende Stimmung sorgte zwischen den Reden und auch noch danach die "Winestreet-Dixie-Company" mit Dixieland, New Orleans und Swing-Jazz.

Keine Frage, dass sich die FestbesucherInnen auch die Speisen von unserem Metzgermeister Helmut Frech und die Getränke vom Weingut Volz, die der ABV Essingen ausschenkte, schmecken ließen.

Hartmut Doppler war über die sehr positive Resonanz der Bürger und Bürgerinnen hoch erfreut und sprach von „einer sehr guten Motivation“ um zukünftige Projekte anzupacken.

Als dann - so gegen Ende der Veranstaltung - die Idee aufkam, den Weinstand Volz bis zum Mittwoch - dem Tag des Halbfinalspiels Deutschland : Türkei - stehen zu lassen, sprach er als Ortsoberhaupt spontan die Genehmigung dazu aus. Was dem Platz natürlich seine erste offizielle Veranstaltung nach der Einweihung verlieh - ein guter Anfang!

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