Old Saimen am Pfahl
der Schnabelachen

Unvorsichtigerweise ging der erfahrene Trapper Old Saimen eines Tages dem Stamm der Schnabelachen, die heute nur noch aus den zwei gezeigten Stammesmitgliedern bestehen, in die Falle.

„Gute Gelegenheit, unseren Totempfahl gleich einmal auszuprobieren“, rief Klaus Schnabel, der Chief des Stammes und Schöpfer des Totempfahls.

„Ja, prima“, rief seine Tochter Salome. „Darf ich die Axt werfen Papi?“

Gesagt getan. Old Saimen wurde an den Pfahl gefesselt und Klein-Salome durfte zwei Äxte werfen. Vielleicht hätte sie aber das lieber dem Chief überlassen. Sie traf nicht …

Wie man sieht, hat´s Old Saimen genossen.

Der Hintergrund
der Geschichte ist natürlich viel banaler. Manfred „Saimen“ Simon wollte endlich von den Stromlieferungen seines E-Werkes unabhängiger werden und bestellte sich einige Solarzellen für sein Dach. Beste Südlage, guter Einwirkungsgrad, wenn, ja wenn da nicht ein Baum seinen Schatten geworfen hätte. Also absägen.

Aber Klaus Schnabel, Saimens Nachbar auf dem gleichen Grundstück, machte den Vorschlag, den Stamm stehen zu lassen und aus dem Stamm einen Totempfahl zu gestalten.

Saimen, solchen Ideen gegnbüber immer aufgeschlossen, sagte zu und der Hobbykünstler ging ans Werk.

Wenn Sie den Pfahl mal sehen wollen, er steht in Saimens Garten, einsehbar vom kleinen Weg her, der von der Spanierstraße nach Süden führt. Oder blättern sie doch mal die Bilder durch …

PS: Was der einsame Ast soll? Eine Reminiszenz an den früheren Baum.
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