"Das Gespür des Otto Merkel für Schnee"

Wohin damit?

Jedes Jahr – zumindest in einem Schnee reichen Winter – das gleiche Schauspiel. Man räumt Schnee von den Gehwegen, von Einfahrten, von Parkplätzen – aber wohin damit?

Das fragte sich auch Otto Merkel und da er als Friseur nicht nur praktisch, sondern auch künstlerisch veranlagt ist, baute er aus der Schneemenge gleich einen Schneemann. So richtig wie ein Schneemann eben auszusehen hat: Mit Knöpfen (Kohlestückchen), einer Nase (Karotte) und einem Zylinder (Eimer) – und mit Phantasie und einer langen Leiter eben. Die vier Meter Schneehöhe dieses Kawenzmanns wollen schließlich aufgetürmt und geformt sein.

Wenn sie heute übrigens einem besonders gut frisierten jungen Mann begegnen, dann könnte sich das um Jürgen Fengler, den Trainer einer VfL Jugendmannschaft, handeln. Er drückte nämlich entschlossen auf das Knöpfchen.

Machen Sie es doch mal nach. Was? Beides natürlich. Den Schneemann und das Knöpfchen drücken.

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