20 Jahre Seniorengymnastik beim ABV

Am 29.03. feierten die Damen der Seniorengymnastik-Gruppe mit ihrer Leiterin Elisabeth Messemer ihr 20-jähriges Bestehen. Am 10.01.1990 fand die erste Turnstunde mit 7 Turnerinnen auf Initiative von Frau Messemer und Herrn Rehers in Essingen statt.

Mittlerweile sind es 28 Aktive, die getreu dem Motto "Wer rastet, der rostet", jeden Montag Arme und Beine schwingen. Von der ersten Stunde an dabei und heute immer noch aktiv sind Emmi Böhm und Ingrid Ehrenberger, die als Anerkennung eine kleine Blume und eine Ehrenurkunde erhielten. Elisabeth Messemer bedankte sich bei den Aktiven für ihr Vertrauen und die vielen Freundschaften, die im Lauf der Jahre entstanden sind ebenso, wie bei Rita Peter, die sie im Krankheitsfall sehr gut vertritt sowie bei den Vorstandsmitgliedern Johanna Mühl, Emmi Böhm, Renate Karst und Helga Hambacher für ihre Unterstützung.

Dem gemeinsamen Kaffeetrinken schloss sich ein Gang über den Friedhof an, um bei allen Verstorbenen der Gruppe (11) eine Kerze zu entzünden und ein kurzes Gebet zu sprechen. Fröhlicher Gesang und Dankesworte von Johanna Mühl und Rita Peter an Elisabeth Messemer ließen die Zeit zum Abendessen schnell vergehen. Die Damen bedankten sich beim ABV Essingen, der das Abendessen spendierte und beim DRK Offenbach, das die Getränke- und Hallenkosten übernahm.

Nach viel Freude, gemeinsamen Gesprächen (die sonst in der Turnstunde keinen Platz haben) und mit viel Erinnerungen gingen alle zufrieden nach Hause. Auch der ABV dankte Elisabeth Messemer und Rita Peter für ihr Engagement und hofft, dass beide weiterhin zur Verfügung stehen, um unsere junggebliebenen Senioren weiterhin fit zu halten. Neuzugänge sind übrigens jederzeit herzlich willkommen. Nur Mut!

Susanne Volz
(1. Vorsitzende ABV)



Kommentar:

Jeder Verein gedenkt wenigstens einmal im Jahr seiner Toten. Es ist ein Ritual, welches zum Vereinsleben dazugehört und wahrscheinlich pflegten nur einige im Verein eine besondere Beziehung zum Verstorbenen. Um wie viel schöner ist es deshalb zu lesen, dass eine ganze Gruppe auf den Friedhof geht und beim Grab eines jeden verstorbenen Mitglieds stehen bleibt, eine Kerze entzündet und betet. Man denkt an diesen Menschen, er lebt in den Erinnerungen weiter, man denkt an etwas, was real geschehen ist

Albert Schweitzer sagte dazu: "Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen."

Wie gut, wenn man schon zu Lebzeiten daran arbeitet.

Robert Weberstetter

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